Wie gelingt die Datenarchivierung nach einem Carve Out?
Emanuel Böminghaus, Legacy System Experte, Geschäftsführer AvenDATA
Emanuel Böminghaus
Legacy System Experte
Geschäftsführer AvenDATA
Geschäftsführer AvenDATA
Warum ist die Archivierung nach einem Carve Out strategisch entscheidend?
Ein Carve Out bedeutet in der Praxis meist die Abspaltung von Unternehmensteilen, Geschäftsbereichen oder Tochtergesellschaften, oft unter hohem Zeitdruck. Systeme werden getrennt, Datenbestände fragmentiert, Verantwortlichkeiten neu definiert. Doch eines bleibt. Die gesetzlichen Aufbewahrungspflichten. Finanzdaten, Personalinformationen, Vertragsunterlagen oder steuerrelevante Buchungen müssen weiterhin revisionssicher vorgehalten werden. Ohne klare Archivierungsstrategie drohen hohe Betriebskosten für Altsysteme oder sogar Compliance-Risiken.
Welche Herausforderungen entstehen bei IT-Systemen im Carve Out?
Im Rahmen eines Carve Out stehen Unternehmen häufig vor der Frage: Was passiert mit dem bisherigen ERP-, CRM- oder HR-System? In vielen Fällen laufen diese Systeme weiter, allein aus dem Grund, um historischen Zugriff auf Daten zu gewährleisten. Das verursacht Lizenzkosten, Infrastrukturaufwand, Wartungsverträge und bindet internes IT-Personal. Gerade wenn nach einem Carve Out kein eigenes Personal mehr verfügbar ist, etwa im Falle einer Insolvenz oder Restrukturierung – wird die Situation kritisch. Eine schlanke, unabhängige Archivlösung wird damit zum wirtschaftlichen und organisatorischen Schlüssel.
Warum ist die Archivierung in der ViewBox von AvenDATA die kostengünstigste Alternative?
Die Archivierung in der ViewBox von AvenDATA ermöglicht es, Altsysteme vollständig stillzulegen und dennoch jederzeit auf alle relevanten Daten zuzugreifen. Statt komplexe ERP-Landschaften künstlich am Leben zu halten, werden die Daten strukturiert extrahiert, revisionssicher archiviert und in einer unabhängigen, webbasierten Umgebung bereitgestellt. Dadurch entfallen Lizenz-, Server- und Wartungskosten dauerhaft. Unternehmen sparen nicht nur signifikant Betriebskosten, sondern gewinnen gleichzeitig Transparenz, Sicherheit und langfristige Planbarkeit. Die ViewBox ist mandantenfähig, mehrsprachig und erfüllt internationale Compliance-Anforderungen – ideal für internationale Carve-Out-Strukturen.
Wie bleibt der Zugriff auf historische Daten nach dem Carve Out gewährleistet?
Ein häufiger Einwand gegen Systemstilllegungen lautet: „Was passiert mit dem Zugriff?“ Die Antwort ist einfach: Der vollständige Zugriff bleibt erhalten, nur effizienter. Über die ViewBox können berechtigte Nutzer jederzeit auf archivierte Daten zugreifen, recherchieren, filtern und exportieren. Betriebsprüfer, Wirtschaftsprüfer oder interne Revision erhalten gezielten Zugriff auf genau die Daten, die benötigt werden, ohne dass das ursprüngliche Produktivsystem noch existiert. Damit wird der Carve Out nicht nur technisch sauber abgeschlossen, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll vollendet.
Ein Carve Out endet nicht mit der rechtlichen Trennung. Er endet mit der sauberen, kosteneffizienten Stilllegung der IT. Die Archivierung in der ViewBox von AvenDATA bietet hier die wirtschaftlich sinnvollste Lösung. Maximale Kosteneinsparung, vollständiger Datenzugriff und höchste Compliance-Sicherheit.
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